Ratgeber · Immobilienvermittlung
Was macht ein Immobilienmakler?
Ein Immobilienmakler bringt Eigentümer und Käufer oder Mieter zusammen – so weit die Kurzfassung. Was dazwischen liegt, ist der größere Teil der Arbeit. Dieser Ratgeber erklärt, welche Aufgaben zur Immobilienvermittlung gehören, wer den Makler bezahlt und welche Fragen Sie vor der Beauftragung stellen sollten.
Kurz gesagt
Drei Sätze,
bevor Sie weiterlesen
Das Wichtigste passt in drei Absätze. Alles danach sind Einzelheiten.
Ein Makler vermittelt – und bereitet vor
Wertermittlung, Unterlagen, Vermarktung, Besichtigungen und Verhandlung gehören dazu. Den Kaufvertrag entwirft der Notar, nicht der Makler.
Bezahlt wird in der Regel nur bei Erfolg
Eine Provision fällt meist erst an, wenn der Kauf- oder Mietvertrag zustande kommt. Beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern teilen sich Käufer und Verkäufer sie in der Regel.
Wichtiger als der Name ist die Arbeitsweise
Fragen Sie, wie der Preis begründet wird, wer Sie persönlich betreut und was genau im Maklervertrag steht.
Aufgaben, Kosten, Auswahl
Die Aufgaben eines Immobilienmaklers beim Verkauf
Beim Verkauf beginnt die Arbeit mit der Wertermittlung: Ein Immobilienmakler schätzt ein, welcher Preis am Markt realistisch ist, und begründet das. Danach beschafft er die Unterlagen, die Käufer und Banken sehen wollen, und bereitet die Vermarktung vor – Fotos, Grundrisse, Exposé, Inserate.
Wenn Anfragen kommen, sortiert er vor, führt Besichtigungen durch, prüft, ob die Finanzierung der Interessenten steht, und verhandelt den Preis. Zum Schluss stimmt er die Eckdaten mit dem Notar ab und begleitet die Übergabe.
Immobilienvermittlung bei der Vermietung
Bei der Vermietung sucht der Makler passende Mieter: Anzeige, Besichtigungen, Prüfung der Unterlagen, Vorbereitung des Mietvertrags und Übergabe mit Protokoll. Für den Eigentümer heißt das vor allem: weniger Termine, weniger Anfragen und eine strukturierte Auswahl.
Wer den Makler bezahlt
Beim Verkauf von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern an private Käufer teilen sich Verkäufer und Käufer die Provision in der Regel zu gleichen Teilen – dafür gibt es eine gesetzliche Regelung. Bei Grundstücken, Mehrfamilienhäusern und Gewerbe wird die Provision frei vereinbart.
Bei der Vermietung zahlt, wer den Makler beauftragt – in aller Regel der Vermieter. Bei uns sind es beim Verkauf 2,98 % inklusive Mehrwertsteuer je Seite und bei der Vermietung 1,5 Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer.
Was ein Makler nicht macht
Ein Makler ersetzt weder den Notar noch eine Rechts- oder Steuerberatung. Den Kaufvertrag entwirft der Notar; Fragen zu Steuern, Erbrecht oder Mietrecht gehören zum Steuerberater oder Fachanwalt. Ein guter Makler sagt Ihnen, wann Sie wen fragen sollten.
Woran Sie einen passenden Immobilienmakler erkennen
Lassen Sie sich erklären, wie der vorgeschlagene Preis zustande kommt – mit Vergleichswerten, nicht nur mit einer Zahl. Fragen Sie, wer Sie während des Verkaufs betreut, wie Sie erfahren, was gerade passiert, und welche Laufzeit und Kündigungsmöglichkeiten der Maklervertrag hat.
Hilfreich sind außerdem Kenntnis der Region, nachvollziehbare Kundenstimmen und ein Blick auf frühere Vermittlungen. Ein Makler braucht für seine Tätigkeit eine behördliche Erlaubnis; danach dürfen Sie fragen.
Häufige Fragen zum Immobilienmakler
Wann muss ich die Maklerprovision bezahlen?
In der Regel erst, wenn der Kauf- oder Mietvertrag wirksam geschlossen ist. Wann genau, steht im Maklervertrag.
Muss ich einen Makler exklusiv beauftragen?
Das ist eine Frage der Vereinbarung. Häufig wird ein Alleinauftrag auf eine bestimmte Zeit geschlossen. Lesen Sie vor der Unterschrift, wie lange der Vertrag läuft und wie er endet.
Was ist der Unterschied zwischen Immobilienmakler und Immobilienbüro?
Meist keiner. Mit Immobilienbüro ist in der Regel das Büro eines Maklers gemeint. Unser Immobilienbüro sitzt in Rostock-Warnemünde.
Was ist eine Immobilienvermittlung?
Der Oberbegriff für das, was ein Makler tut: Er vermittelt zwischen Eigentümer und Käufer oder Mieter – vom Preis über die Vermarktung bis zum Vertragsabschluss.
Brauche ich einen Immobilienmakler in der Nähe?
Ortskenntnis hilft bei Preis und Käuferkreis, und Besichtigungen gehen leichter, wenn der Weg kurz ist. Wir sind in Rostock, an der Ostseeküste und in weiteren Regionen Mecklenburg-Vorpommerns tätig.
Keine Rechtsberatung. Was im Einzelnen gilt, steht in Ihrem Maklervertrag.
Der nächste Schritt
Lernen wir uns kennen
Einen Makler beurteilen Sie am besten im Gespräch. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns – wir erklären Ihnen, wie wir arbeiten, und Sie entscheiden in Ruhe.
Ob Verkauf oder Vermietung und wo die Immobilie liegt – mehr brauchen wir für eine erste Antwort nicht.